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Westdeutscher Handwerkskammertag
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Autolackiererei Wacker: Mitarbeiterbefragung leitet Korrekturen ein

„Die persönlichen Belange unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir im Auge. Wir suchen mit ihnen gemeinsam nach individuellen Lösungswegen.“ Dies steht im Leitbild der Autolackiererei Wacker in Nordkirchen. In der Praxis schlägt sich diese Vorgabe unter anderem in flexiblen Regelungen nieder, wenn es für einzelne Beschäftigte gilt, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren, oder in flexiblen Arbeitszeiten angesichts von Auftragsspitzen oder von privaten Aufgaben
Dass es jedoch trotz solcher bewährten Verfahren immer wieder einmal Verbesserungsbedarf gibt, zeigte sich im Sommer 2010, als das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Demografieberaterin der Handwerkskammer Münster, Ina Steinfurth, eine Mitarbeiterbefragung durchführte. An ihr nahm etwa die Hälfte der 20 Beschäftigten teil. Die Zufriedenheit mit der Arbeit in der Lackiererei und der Karosseriewerkstatt ist aus ihrer Sicht hoch. Bemängelt wurde allerdings, dass Besprechungen zu selten stattfinden und zu wenig über Planungen und anstehende Veränderungen informiert werde.
„Da alle Befragten angaben, die Arbeit mache ihnen meistens oder immer Spaß und sei interessant und abwechselungsreich, kann man nun nicht sagen, dass der Haussegen beim Unternehmen Wacker absolut schief hing. Aber die Erhebung hat doch gezeigt, dass unter der positiven Grundstimmung der eine oder andere etwas auf dem Herzen hatte. Insofern kam unsere Aktion richtig, um kleinere Korrekturen einzuleiten. Das Instrument Befragung hat sich demnach wieder einmal bewährt“, meinte Steinfurth.
Die Firmenleitung, also der noch recht junge Chef Andreas Wacker und sein Frau Inga, sagten mehr Kommunikation mit den Mitarbeitern zu. Insbesondere sollte umgehend mit regelmäßigen Besprechungen begonnen werden. Die jeweiligen Themen können selbstverständlich auch von der Belegschaft benannt werden. Damit kein Diskussionsbeitrag und keine Anregung verlorengeht, wird zwingend ein Protokoll von jedem Treffen angefertigt. Diese Besprechungen finden nun tatsächlich regelmäßig statt und werden von den Mitarbeitern positiv angenommen.