Wenn dieser Wunsch schon aus Ihrer Belegschaft kommt, dann wäre es umso angebrachter, Ihr Team auch bei der Formulierung der einzelnen Stellenbeschreibungen „einzuspannen". Lassen Sie also jeden Mitarbeiter zu Papier bringen, was seine Aufgabenbereiche und Kompetenzen sind, welche Leistungen er dort erbringen soll und wie er in das Gesamtunternehmen eingegliedert ist. Diese Texte sind dann für Sie der Grundstock für Ihre eigenen Formulierungen.
Generell sollte eine Stellen- beziehungsweise Arbeitsplatzbeschreibung erläutern, was die fachlichen Voraussetzungen, Aufgaben, Kompetenzen und Ziele einer bestimmten Stelle sind, wer der Vorgesetzte und wer der Stellvertreter ist und wie die Beziehung, die Einordnung der Stelle mit Blick auf die anderen Positionen im Unternehmen ist. Erwähnt werden können auch Kriterien für die Bewertung der zu erbringenden Leistung oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Zu den Formalitäten gehört, dass die Beschreibung von ihrem Autor, vom Stelleninhaber und seinem Vorgesetzten unterschrieben wird.
Als Vorteile - nach denen Sie ja ebenfalls fragen - sind zu nennen:
- die größere Klarheit über Aufgaben, Anforderungen und interne Strukturen
- eine leichtere Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- die Verwendung der Formulierungen als Textbausteine zum Beispiel in Stellenanzeigen
- die Verwendung der Beschreibungen als Basis für die Leistungsbeurteilung bei Mitarbeitergesprächen oder Lohnverhandlungen.
Stellenbeschreibung, Arbeitsplatzbeschreibung




