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Westdeutscher Handwerkskammertag
Unternehmerverband Handwerk NRW (LFH) 
Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks Landesregierung Nordrhein-Westfalen Das Handwerk





LAND NRW

Die Zeit zerrinnt mir zwischen den Fingern! Das ist Tag für Tag mein Eindruck. Was kann ich dagegen tun?

Damit Ihnen die Minuten und Stunden nicht mehr „zwischen den Fingern zerrinnen", sollten Sie sich bewusst machen, womit Sie wie viel Zeit verbringen. Ein so genannter Zeitkreis kann Ihnen dabei helfen.
Malen Sie also einen Kreis auf ein Blatt Papier und tragen Sie darin ein, womit Sie sich wie lange an einem Tag beschäftigen. In einem zweiten Kreis legen Sie dann nieder, wie lange Sie sich gedanklich mit einzelnen Aktivitäten befassen. Vielleicht verbringen Sie faktisch mehr Zeit in der Familie, in Gedanken kommen Sie aber vom Beruf nicht los – oder umgekehrt.
Wenn Sie nun die beiden Kreise miteinander vergleichen, werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass Sie den einzelnen Tätigkeiten real und mental nicht immer gleich viele Minuten und Stunden widmen. Diese Tatsache sollten Sie bei Ihrer künftigen Zeitplanung berücksichtigen.
Es gibt noch einen dritten Kreis: den Wunschkreis. Er zeigt Ihnen, ob die momentane Zeiteinteilung diejenige ist, die Sie anstreben, und ob Bereiche fehlen, die eigentlich für Sie wichtig sind? Aus den Unterschieden zwischen der tatsächlichen und der gewünschten Zeiteinteilung ergeben sich Hinweise auf mögliche Veränderungen, etwa indem Sie eine klarere Trennung zwischen Beruf und Familienleben oder Hobbys vornehmen.
Eine weitere Hilfe, um die aktuelle Zeiteinteilung zu ermitteln und zu „optimieren", ist die Analyse von feststehenden Terminen. Daran erkennen Sie, wie viel beziehungsweise wenig Zeit Ihnen eigentlich zur freien Verfügung übrig bleibt. Ergänzend dazu können Sie in einem Zeitprotokoll festhalten, wie viel Zeit Sie für welche Tätigkeiten verwenden. In einer dritten Spalte notieren Sie die Begründung, warum Sie etwas tun. Insbesondere auf unnötige Tätigkeiten, die sich einfach nur „eingeschlichen" haben, sollten Sie nach Möglichkeit verzichten. Beim „Rest" empfiehlt es sich, Blöcke zu bilden, also Zusammenhängendes auch zusammen zu erledigen. Daneben sollten Sie über Änderungen nachdenken: Welche Zeitanteile sind zu hoch? Wofür brauchen Sie eigentlich mehr Zeit? Eine Hilfe besteht darin, eine schlechte Angewohnheit durch eine bessere zu ersetzen, die Ihre Ziele unterstützt und die für Sie ebenso attraktiv ist!

STICHWORTE
Zeiteinteilung