Ziele können Ihnen helfen, die von Ihnen angesprochene „große Linie" beizubehalten. Überlegen Sie daher, was Ihre beruflichen und unternehmerischen Ziele sind, was Sie (noch) lernen wollen, wo Ihre familiären und gesellschaftlichen Ziele liegen, was Sie als Ihre geistlichen Ziele definieren, was also für Sie der Sinn des Lebens und Tuns ist und was Sie unter Ihren finanziellen Zielen verstehen? Es hat sich als günstig erwiesen, eher wenige, aber wichtige Ziele konkret und positiv zu formulieren. Diese sollten zudem realistisch und messbar sein. Statt also zu sagen, „Ich möchte mehr für meine Bildung tun!“, sollten Sie sich vornehmen „Ich werde morgen bei der VHS einen Computerkursus belegen und täglich mindestens 15 Minuten dafür etwas tun.“
Mit solchen Überlegungen vermeiden Sie Kreislauf der Ziel- und Planlosigkeit, von dem Sie ja andeutungsweise sprechen: Sie haben keine Erfolgserlebnisse, was wiederum Minderwertigkeitsgefühle nach sich zieht und letztlich zur Lähmung führt. Denken Sie bei der Zielfestlegung generell daran:
- Sie brauchen kurzfristige Ziele, um zu wissen, was sie heute tun. Sie brauchen langfristige Ziele, um Ihren kurzfristigen und mittelfristigen Zielen Kontinuität und Bedeutung und damit Ihrem Leben eine Richtung zu geben.
- Behalten Sie Ihre Ziele nicht nur im Kopf. Schreiben Sie sie vielmehr auf.
- Konzentrieren Sie sich zu jeder Zeit auf Ihre Ziele. Fragen Sie sich: „Hilft mir das, was ich gerade tue, meine Ziele zu erreichen?“ Wenn nicht, wechseln Sie zu einer anderen Aktivität über, die Sie wirklich weiterbringt.
- Packen Sie jeden Tag zumindest ein wichtiges Ziel an. Hören Sie nicht auf, bevor dieses Tagesziel erreicht ist.
- Suchen Sie neue Wege zu Ihrem Ziel, wenn Sie aus der Bahn geworfen wurden oder feststellen mussten, dass Sie Fehler in Ihrem Plan hatten.
STICHWORTE
Ziele




