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Westdeutscher Handwerkskammertag
Unternehmerverband Handwerk NRW (LFH) 
Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks Landesregierung Nordrhein-Westfalen Das Handwerk





LAND NRW

Dass mein Unternehmen gegenüber Kunden zu einer Marke werden soll, kann ich ja nachvollziehen. Aber dass Handwerker jetzt auch als Arbeitgeber eine Marke werden sollen, hat mich doch überrascht. Können Sie mir das erläutern?

Nicht nur der Kampf um Kunden wird immer härter, sondern auch der „Kampf um die besten Talente“. Das können Jugendliche sein, die Sie ausbilden wollen, das können aber auch „gestandene“ Gesellen oder etwa Bürokräfte sein. Wenn Sie als Arbeitgeber sich hier nicht ins Zeug legen, um einen attraktiven Eindruck zu machen, geraten Sie ins Hintertreffen. Genau darum geht es unter dem Stichwort „Arbeitgebermarke“ (im Fachjargon Employer Branding): Sie sollen klarmachen, warum es eine gute Entscheidung ist und sich lohnt, bei Ihnen beschäftigt zu sein. Das hebt Sie als einzigartig von der Konkurrenz ab und macht Sie für gute Mitarbeiter interessant, stärkt zugleich aber das Betriebsklima und die Verbundenheit Ihrer Stammmannschaft mit Ihnen.
Mit Letzterem strahlt Employer Branding sogar positiv auf die nach außen gerichteten Marketingbemühungen von Unternehmen aus: Zufriedene, überzeugte Mitarbeiter sind sehr gute Botschafter für Ihren Betrieb gegenüber (potenziellen) Kunden.
Auf dem Weg zur Arbeitgebermarke sollten Sie Ihre Stärken und Schwächen als Arbeitgeber überdenken, also Ihre Eigenschaften, Kompetenzen und Leistungen für das Personal, die Erwartungen möglicher Bewerber und die Stärken und Schwächen Ihrer Mitbewerber. Das, was Sie als Ihre konkrete Arbeitgebermarke definieren, muss dann konsequent und einheitlich nach außen getragen werden, in Stellenanzeigen, in Ihrer Unternehmensbeschreibung z. B. im Internet oder bei Ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 

 

STICHWORTE
Arbeitgebermarke, Mitarbeitersuche