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Westdeutscher Handwerkskammertag
Unternehmerverband Handwerk NRW (LFH) 
Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks Landesregierung Nordrhein-Westfalen Das Handwerk





LAND NRW

Eigentlich denke ich, dass ich einiges für die Gesundheit meiner Mitarbeiter tue. Jetzt habe ich aber gelesen, ein Gesundheitsbericht sei wichtig. Was soll ich darunter verstehen?  

Als erster Schritt im Rahmen der Einführung eines Systems der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist es unerlässlich, Ihre Ausgangssituation zu untersuchen. So kann zunächst eine umfassende und detaillierte Thematisierung des Zusammenhangs von Arbeit und Gesundheit im Betrieb erfolgen. Der Gesundheitsbericht gibt Auskunft über das Arbeits- und Gesundheitsgeschehen im Allgemeinen und den Gesundheitszustand Ihrer Belegschaft im Speziellen. Damit einhergehend können Zielgruppen für erste Maßnahmen bestimmt werden.
Als Informationsquelle sind besonders die Analysen von Arbeitsunfähigkeitsdaten der Krankenkassen geeignet. Die Aussagekraft erhöht sich noch, wenn weitere Daten aus dem Unternehmen und z. B. von Berufsgenossenschaft hinzugezogen werden.
Unentbehrlich neben objektiven Unternehmensdaten ist die Einbeziehung der Mitarbeiter. Durch Befragungen oder Gesundheitszirkel können bei ihnen auch die subjektiv als belastend empfundenen Arbeitsbedingungen erfasst und im Bericht berücksichtigt werden.
Im Idealfall fungiert ein regelmäßig erstellter Gesundheitsbericht als Entscheidungsgrundlage für nötige Interventionen und als Anfangsbaustein einer unternehmerischen Gesundheitsberichterstattung.
Denken Sie aber daran, bei allem, was Sie tun, den Datenschutz strikt zu beachten. 

STICHWORTE
Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheitsbericht, Einbeziehung der Mitarbeiter