RSS
Westdeutscher Handwerkskammertag
Unternehmerverband Handwerk NRW (LFH) 
Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks Landesregierung Nordrhein-Westfalen Das Handwerk





LAND NRW

Junge Menschen auszubilden kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern ist auch noch teuer. So höre ich oft. Andererseits sind qualifizierte Bewerber für uns Mangelware. Macht es da nicht doch Sinn, sich um Auszubildende zu kümmern?

Die Ausbildung junger Menschen kann tatsächlich für alle ein Gewinn sein - für den Betrieb, die Kunden und den jungen Menschen selbst. Wichtig ist allerdings, dass die Lehre selbst qualifiziert angegangen wird. Ein Auszubildender, der dem Kunden während der Arbeit davon vorschwärmt, wie viel er schon bei seinem Meister gelernt hat, kann nicht nur Erträge erwirtschaften und zur Wertschöpfung beitragen, sondern damit auch das Unternehmens-Image stärken.
Richtig ist allerdings, dass die Zahl der Schulabgänger in den kommenden Jahren immer kleiner wird. Kinder, die 1995 nicht geboren worden sind, können 2011 auch keine 16 Jahre alt werden. Außerdem haben Kinder, die 1995 doch noch geboren wurden, meistens etwas anderes gelernt als Jugendliche früherer Generationen. Der Umgang mit elektronischen Geräten, Computern und dergleichen dürfte viel unbefangener sein als bei „alten Hasen“. Wenn jeder Jugendliche heute ein Handy hat, dann zeigt das nicht nur ein Bedürfnis, sondern oft auch eine Fähigkeit an - nämlich die, in der Lage zu sein, sich mit anderen abzustimmen. Gibt es eine bessere Voraussetzung für die viel so häufig geforderte Kundenausrichtung?
Dann fehlt aber noch das erforderliche Können. Dies zu vermitteln, bleibt Aufgabe der Ausbilder und der Ausbildungsbetriebe. Sie können zusammen mit den Lehrlingen deren Fähigkeiten entwickeln.  

STICHWORTE
Ausbildung