Das hängt von Ihnen und natürlich von Ihren (potenziellen) Kunden ab: Sie selbst kennen sich ja bereits in diesen Online-Netzwerken aus, daher müssen Sie nur noch überlegen, ob Sie für Ihren speziellen Betrieb dort auch Interessenten und „Fans" finden können. Wenn Ihre Zielgruppe also den Online-Medien zugewandt und eher jung ist, sollten Sie diesem Schritt positiv gegenüberstehen. Allerdings müssen Sie Ihre Kommunikation auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Facebook-Gemeinde ausrichten und auch genügend Zeit haben, um Ihren „Freunden" tatsächlich einen Mehrwert zu verschaffen.
Der Facebook-Account stellt eher ein Kommunikationsmittel dar als ein Marketinginstrument. Dennoch können Sie damit ihre Kundenbeziehungen pflegen oder sogar neue Kunden gewinnen. Das tun Sie, indem Sie zum Beispiel auf Aktionen oder Rabatte hinweisen, aus Ihrem Betriebsalltag berichten (mit Fotos beispielsweise von fertiggestellten Arbeiten), zu kleinen Gewinnspielen einladen, Tipps und Tricks aus Ihrem Bereich weitergeben oder exklusive Vorabinformationen für Ihre Facebook-Fans verbreiten.
Auf Ihre Seite sollten Sie oder ein Mitarbeiter zumindest einmal täglich schauen. Ein wichtiger Hintergrund dazu ist, dass Fragen oder kritische Beiträge möglichst schnell beantwortet werden müssen und die Seite insgesamt moderiert werden muss.
Wie kommen Sie zu „Freunden"? Weisen Sie selbst möglichst häufig auf Ihren Facebook-Account hin, etwa auf Ihrer Internetseite oder auf Ihrem Briefpapier. Und bitten Sie vor allem Freunde, Mitarbeiter, bisherige Kunden oder Geschäftspartner, andere auf Ihre Seite hinzuweisen. Das ist dann der Start für Ihr ganz spezielles Netzwerk. Schließlich kommt die Registrierung als Fan für die Fans dieses Fans einer Empfehlung für Ihr Unternehmen gleich.
Wichtig ist darüber hinaus, in Ihrem Unternehmen Verhaltensregeln in Sachen Soziale Netze zu verabreden: Wer sagt was und wo und wie trennen wir Privates von Beruflichem? sind die wichtigsten Fragen, die geklärt werden müssen.
STICHWORTE
Facebook, Soziale Netzwerke




